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Sich klimafreundlich zu ernähren, erscheint vielen als rotes Tuch: ‚Dann soll ich kein Fleisch mehr essen‘, ist ihr Gedanke. Nachhaltiger Konsum meint jedoch in erster Linie, die Natur und ihre Ressourcen bei Einkauf und Ernährung nach Möglichkeit zu schonen. Der Kauf regionaler Produkte und weniger Verpackungsmüll tragen genauso dazu bei wie eine energieeffiziente Küche. Letztere spart obendrein Geld. Die unabhängige Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe hat einige nützliche Tipps für Sie zusammengestellt.   Aufmerksam einkaufen Regional erzeugte Produkte sind das A und O beim klimafreundlichen Einkauf, dafür sorgen vor allem kurze Transportwege. Regionale Waren finden Sie auf dem Wochenmarkt, im Bioladen und in manchen Supermärkten. Das CO 2 -Klimakonto entlasten Sie auch, wenn Sie möglichst verpackungsarm einkaufen: Denken Sie daran, Einkaufskorb oder –tasche mitzunehmen. Für Spontankäufe gibt es kleine Falttaschen, die überall reinpassen. Findige Jungunternehmer haben wiederverwendbare Gemüsebeutel kreiert, die die Tütenflut am Obststand eindämmen. Und Brot und Brötchen schließlich kommen auch im (sauberen) Stoffbeutel sicher nach Hause.   Aufmerksam kochen Der Spruch „Jedem Topf seinen passenden Deckel“ ist bares Geld wert, denn Topf und Pfanne mit Deckel verbrauchen beim Kochen zwei Drittel weniger Energie als ohne. Unser Tipp: Topfdeckel lassen sich auch nachkaufen. Und beim Erhitzen von Wasser verbraucht ein effizienter Wasserkocher nur rund die Hälfte des Stroms eines Elektroherds (Ausnahme: Induktionsherd).   Aufmerksam essen Zu einer klimafreundlichen Ernährung gehört tatsächlich auch ein geringerer Fleischkonsum. Schlichte Fakten machen das verständlich: Jeder Deutsche aß laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 2015 rund 89 Kilogramm Fleisch und Fleischerzeugnisse. Ein Rind gibt jeden Tag 200 bis 500 Liter Methangas in die Atmosphäre ab – und Methan belastet das Klima im Vergleich zu CO 2 sogar 20 Mal mehr. Außerdem braucht das Tier viel Futter, Wasser und Weideplatz. Fazit: Wer weniger Fleisch isst, trägt maßgeblich zum Klimaschutz bei und vegetarische Gerichte sind dabei nicht weniger lecker.   Nicht nur beim Essen, auch beim Thema „Wohnen“ lässt sich sehr viel Energie einsparen. „Lassen Sie sich neutral von uns beraten, wenn Ihr Haus in die Jahre gekommen ist“, empfiehlt Birgit Schwegle von der Umwelt- und EnergieAgentur Kreis Karlsruhe, „meist bekommen Sie Fördergeld.“ Kostenloser Ersttermin unter: E-Mail buergerberatung@uea-kreiska.de oder Telefon 0721 / 936 99690

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